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Autismusberatung in Remscheid (Flyer pdf)
Wenn Sie Information, Beratung oder Unterstützung zum Thema Autismus brauchen wenden Sie sich an:
Natalie Schaar Heinrich-Neumann Schule Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung und Schule für Kranke Engelbertstr. 1 42859 Remscheid Tel.: 02191-4696690 schaar@heinrich-neumann-schule.de
Die schulische Situation autistischer Kinder Unser Schulsystem erweist sich für autistisch behinderte junge Menschen meist als sehr schwierig. Denn wenn die Eltern nach einer für ihr Kind geeigneten Schule Ausschau halten, müssen sie fest stellen, dass in den meisten Fällen der Besuch einer allgemeinen Schule nicht in Betracht kommt.
Im Rahmen des sich dann anschließenden Verfahrens zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und Festsetzung des Förderorts gem. der AO-SF erfolgt eine Zuweisung zu einer Förderschule. Auf der bunten Palette dieser Schulen für die verschiedensten Behinderungen sind spezielle Schulangebote für autistische junge Menschen nicht zu finden. Dementsprechend besuchen autistische Kinder z. B. Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Geistige Entwicklung, Sprache und Kommunikation oder Körperliche und motorische Entwicklung, die schon von der eigentlich jeweils vorgesehenen Zielgruppe her der autistischen Problematik nur selten umfassend gerecht werden können. Oft wird vergessen, dass die Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung eine sehr geeignete Schulform sein kann, um Kinder mit Autismus best möglichst zu fördern und individuell anzunehmen. Die kleinen Gruppen mit Schülern im Bereich durchschnittlicher bis erhöhter Intelligenz, die Probleme im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung haben, sind oft gut geeignet für die Förderung der unterschiedlich stark ausgeprägten Merkmale von Autisten. Auch den 10A- bzw. 10B-Abschluss kann man auf einer solchen Förderschule erwerben.
Schulbegleitung / Schulassistenz Autistischen Kindern fällt es oft schwer, sich in Gruppen zu bewegen, sich zu konzentrieren oder ihre Aggressionen im Griff zu behalten. Wenn sich die Situation in Kita oder Schule so verschärft, dass die pädagogischen Kräfte nicht mehr in der Lage sind, sie allein zu meistern, gibt es die Möglichkeit, eine Begleitung (bei Bedarf auch auf dem Schulweg) oder eine Schulassistenz zu beantragen.
Der Antrag erfolgt durch die Eltern beim zuständigen Sozialamt. Der Elternwunsch allein genügt in der Regel nicht. Es findet dann eine amtsärztliche Untersuchung statt, es werden ärztliche Berichte angefordert und die Lehrer oder Erzieher werden um Stellungnahme gebeten. Schließlich entscheidet das Sozialamt, ob und in welchem Umfang die Begleitung/Schulassistenz genehmigt wird.
Sie muss für jedes Schuljahr neu mit einem formlosen Antrag der Eltern beantragt werden.
Lesen Sie hier: Kurzinfo "Autistische Störungen"
Sie kennen oder haben ein Kind, bei dem Sie den Eindruck haben, dass es die oben grob umschriebenen Verhaltensweisen zeigt? Dann sprechen Sie mich an!
Ihre Natalie Schaar |
